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Konzept

Während andere Berichtsformate (z. B. der Nationale Bildungsbericht) umfassend über sämtliche Themen des Bildungssystems Auskunft geben, fokussiert der Chancenspiegel auf ein einzelnes zentrales Thema: die Chancengerechtigkeit der Schulsysteme Deutschlands. Dafür nutzt der Chancenspiegel Informationen aus anderen Bildungsberichten, aus den amtlichen Bundes- und Länderstatistiken und aus Schulleistungsstudien wie z. B. IGLU oder dem IQB Ländervergleich. Im Unterschied zu anderen Berichtssystemen spiegelt der Chancenspiegel diese Ergebnisse anhand wichtiger wissenschaftlich- theoretischer Überlegungen zur Gerechtigkeit von Schule.

Der Chancenspiegel ist erstmals 2012 erschienen. Im Berichtsjahr 2015 wird kein Chancenspiegel in Form einer ausführlichen Analyse vorgelegt. Eine Aktualisierung der Daten und entsprechenden Entwicklungstrends stellt allerdings eine kontinuierliche Berichterstattung zu den für den Chancenspiegel relevanten Indikatoren sicher. Diese Fortschreibung der Indikatoren und der Entwicklungen seit dem ersten Berichtszeitpunkt erfolgt unter Rückgriff auf verschiedene Datenquellen: Die Daten des 2012 erschienenen Chancenspiegels basieren auf Zahlen (i.d.R. zum Schuljahr 2009/2010), die bis Ende September 2011 in der amtlichen Statistik und in vorliegenden Studien vorlagen. Die Daten des Chancenspiegels 2014 basierten auf Zahlen (i.d.R. zum Schuljahr 2012/2013), die bis März 2014 in der amtlichen Statistik und in vorliegenden Studien verfügbar waren. Die 2015 aktualisierten Daten wurden der amtlichen Statistik entnommen, die bis März 2015 vorlag. Mit der Fortschreibung der Indikatoren wird nunmehr ein Zeitraum von fünf (Schul-)Jahren abgedeckt.