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Additive_Fördermaßnahmen

Additive Fördermaßnahmen: In Abgrenzung zur alltagsintegrierten Sprachförderung meint die additive Sprachförderung die planvolle Durchführung sprachstruktureller Förderprogramme. Dabei werden einzelne oder mehrere Sprachebenen (z.B. Wortschatz, Grammatik, phonologische Bewusstheit) der Kinder systematisch gefördert.

In Abgrenzung zur alltagsintegrierten Sprachförderung meint die additive Sprachförderung die planvolle Durchführung sprachstruktureller Förderprogramme. Dabei werden einzelne oder mehrere Sprachebenen (z.B. Wortschatz, Grammatik, phonologische Bewusstheit) der Kinder systematisch gefördert.

Allgemeine_Schulen__Regelschulen_

Allgemeine Schulen (Regelschulen): Allgemeine Schulen sind die allgemein bildenden Schularten Grundschule, Hauptschule, Mittlere Schularten, Integrierte Gesamtschule, Gymnasium. Förderschulen gehören per Definition nicht dazu.

Allgemeine Schulen sind die allgemein bildenden Schularten Grundschule, Hauptschule, Mittlere Schularten, Integrierte Gesamtschule, Gymnasium. Förderschulen gehören per Definition nicht dazu.

Allgemein_bildende_Schulen

Allgemein bildende Schulen: Umfassen die Schularten Grundschule, Hauptschule, Mittlere Schularten, Gymnasium, Integrierte Gesamtschule, Förderschule.

Umfassen die Schularten Grundschule, Hauptschule, Mittlere Schularten, Gymnasium, Integrierte Gesamtschule, Förderschule.

Allokation

Allokation: Das lateinische Wort locatio bedeutet übersetzt Stellung und Anordnung. Die im Chancenspiegel angesprochene Allokationsfunktion des Schulsystems nach Fend (2006) bezieht sich zum einen auf die gesellschaftlich zentrale Aufgabe der qualifikationsbasierten Zuordnung von Schulabgängern zu Anforderungsprofilen im differenzierten Beschäftigungssystem. In Ergänzung dazu werden dem hier zugrunde liegenden Verständnis nach die Anschlüsse sowie die Aufwärts- und Abwärtsbewegungen und die aus diesen Prozessen resultierenden Stellungen im hierarchisch gegliederten Schulsystem angesprochen.

Das lateinische Wort locatio bedeutet übersetzt Stellung und Anordnung. Die im Chancenspiegel angesprochene Allokationsfunktion des Schulsystems nach Fend (2006) bezieht sich zum einen auf die gesellschaftlich zentrale Aufgabe der qualifikationsbasierten Zuordnung von Schulabgängern zu Anforderungsprofilen im differenzierten Beschäftigungssystem. In Ergänzung dazu werden dem hier zugrunde liegenden Verständnis nach die Anschlüsse sowie die Aufwärts- und Abwärtsbewegungen und die aus diesen Prozessen resultierenden Stellungen im hierarchisch gegliederten Schulsystem angesprochen.

Basale_Fähigkeiten

Basale Fähigkeiten: Damit sind grundlegende Fähigkeiten für die gesellschaftliche Teilhabe, hier Lese- und Rechenfähigkeiten, gemeint.

Damit sind grundlegende Fähigkeiten für die gesellschaftliche Teilhabe, hier Lese- und Rechenfähigkeiten, gemeint.

Bildungsaspirationen

Bildungsaspirationen: Im eigentlichen Sinne sind mit Aspirationen Ansprüche einer Person an sich selbst gemeint. Diese beruhen auf normativen Erwartungen relevanter Bezugspersonen, wie etwa den Eltern. Aspirationen beeinflussen Entscheidungen und Handlungen von Personen, im Falle der Bildungsaspirationen die Wahl schulischer Bildungswege. Einschlägige Studien der Bildungsforschung beziehen sich zumeist auf Bildungsansprüche, die Eltern an ihre Kinder richten, zum Beispiel die auf die Erwartung der Eltern, dass ihr Kind das Abitur erwerben soll/ wird.

Im eigentlichen Sinne sind mit Aspirationen Ansprüche einer Person an sich selbst gemeint. Diese beruhen auf normativen Erwartungen relevanter Bezugspersonen, wie etwa den Eltern. Aspirationen beeinflussen Entscheidungen und Handlungen von Personen, im Falle der Bildungsaspirationen die Wahl schulischer Bildungswege. Einschlägige Studien der Bildungsforschung beziehen sich zumeist auf Bildungsansprüche, die Eltern an ihre Kinder richten, zum Beispiel die auf die Erwartung der Eltern, dass ihr Kind das Abitur erwerben soll/ wird.

Bildungsstandards

Bildungsstandards: Bildungsstandards definieren, welche Qualitätskriterien für das Bildungssystem gelten. Sie beschreiben fachbezogene Kompetenzen, die Schüler bis zu einem bestimmten Zeitpunkt in ihrer Schullaufbahn erreicht haben sollen. Damit sind Bildungsstandards ein Instrument zur sog. „Output-orientierten“ Steuerung von Bildungsprozessen. Die national geltenden Bildungsstandards wurden von der Kultusministerkonferenz (KMK) verabschiedet (siehe Homepage KMK). Diese Rahmenstandards werden innerhalb der einzelnen Bundesländer konkret ausformuliert.

Bildungsstandards definieren, welche Qualitätskriterien für das Bildungssystem gelten. Sie beschreiben fachbezogene Kompetenzen, die Schüler bis zu einem bestimmten Zeitpunkt in ihrer Schullaufbahn erreicht haben sollen. Damit sind Bildungsstandards ein Instrument zur sog. „Output-orientierten“ Steuerung von Bildungsprozessen. Die national geltenden Bildungsstandards wurden von der Kultusministerkonferenz (KMK) verabschiedet (siehe Homepage KMK). Diese Rahmenstandards werden innerhalb der einzelnen Bundesländer konkret ausformuliert.

Deprivation

Deprivation: Im Allgemeinen werden mit diesem Begriff Zustände der Entbehrung, des Entzugs, des Mangels und des Verlustes bezeichnet. Deprivationen können unterschiedliche Ursprünge haben und sich vielfältig äußern, beispielsweise in sozialer Ausgrenzung oder in emotionaler Vernachlässigung.

Im Allgemeinen werden mit diesem Begriff Zustände der Entbehrung, des Entzugs, des Mangels und des Verlustes bezeichnet. Deprivationen können unterschiedliche Ursprünge haben und sich vielfältig äußern, beispielsweise in sozialer Ausgrenzung oder in emotionaler Vernachlässigung.

Domäne

Domäne: Anderer Ausdruck für einen Lernbereich oder ein Unterrichtsfach.

Anderer Ausdruck für einen Lernbereich oder ein Unterrichtsfach.

EGP-Klassen_

EGP-Klassen : Das EGP-Klassenschema ist von Erikson, Goldthorpe und Portocarero (1979) entwickelt worden. Dabei handelt es sich um einen Index zur Klassifikation von Berufen, der gleichzeitig auch als Sozialschicht-Indikator verwendet wird. In diesem Konzept werden neben den Berufen auch die Form des Beschäftigungsverhältnisses sowie die betriebliche Stellung berücksichtigt. Aus diesen Basisindikatoren wurden zehn Klassen konstruiert, z.B. die obere Dienstklasse, die untere Dienstklasse, Routinedienstleistung in Handel und Verwaltung, Selbstständige und selbstständige Landwirte, Facharbeiter und Arbeiter mit Leitungsfunktionen, sowie Angestellte in manuelle Berufen sowie un- und angelernte Arbeiter und Landarbeiter.

Das EGP-Klassenschema ist von Erikson, Goldthorpe und Portocarero (1979) entwickelt worden. Dabei handelt es sich um einen Index zur Klassifikation von Berufen, der gleichzeitig auch als Sozialschicht-Indikator verwendet wird. In diesem Konzept werden neben den Berufen auch die Form des Beschäftigungsverhältnisses sowie die betriebliche Stellung berücksichtigt. Aus diesen Basisindikatoren wurden zehn Klassen konstruiert, z.B. die obere Dienstklasse, die untere Dienstklasse, Routinedienstleistung in Handel und Verwaltung, Selbstständige und selbstständige Landwirte, Facharbeiter und Arbeiter mit Leitungsfunktionen, sowie Angestellte in manuelle Berufen sowie un- und angelernte Arbeiter und Landarbeiter.

Empirische_Evidenz

Empirische Evidenz: Empirische Evidenz liegt vor, wenn eine getroffene Aussage oder ein gefundener Sachverhalt auf Grundlage empirisch gewonnenen Datenmaterials als zutreffend ausgewiesen werden kann.

Empirische Evidenz liegt vor, wenn eine getroffene Aussage oder ein gefundener Sachverhalt auf Grundlage empirisch gewonnenen Datenmaterials als zutreffend ausgewiesen werden kann.

Enkulturation

Enkulturation: In Anlehnung an Fend (2006) ist mit dem Begriff „Enkulturation“ auf das unbewusste Lernen aller kulturellen Inhalte angespielt. Durch diesen Prozess werden Kinder und Jugendliche befähigt, die sie umgebenden Zeichensysteme, symbolischen Ordnungen und kulturellen Sinnsysteme verstehen können. Enkulturation gilt als Grundlage für weitergehende Sozialisationsprozesse.

In Anlehnung an Fend (2006) ist mit dem Begriff „Enkulturation“ auf das unbewusste Lernen aller kulturellen Inhalte angespielt. Durch diesen Prozess werden Kinder und Jugendliche befähigt, die sie umgebenden Zeichensysteme, symbolischen Ordnungen und kulturellen Sinnsysteme verstehen können. Enkulturation gilt als Grundlage für weitergehende Sozialisationsprozesse.

Evidenzbasierte_Bildungspolitik

Evidenzbasierte Bildungspolitik: An empirisch evidenten Forschungsergebnissen orientiertes Steuerungshandeln der zuständigen Akteure des politischen Systems.

An empirisch evidenten Forschungsergebnissen orientiertes Steuerungshandeln der zuständigen Akteure des politischen Systems.

Förderschulen

Förderschulen: Der Bildungsauftrag der Förderschulen ist der gleiche wie der der Regelschulen. Beschult werden Schülerinnen und Schüler die besondere Förderbedarfe aufweisen, die dann bestimmten Förderschwerpunkten zugeordnet werden.

Der Bildungsauftrag der Förderschulen ist der gleiche wie der der Regelschulen. Beschult werden Schülerinnen und Schüler die besondere Förderbedarfe aufweisen, die dann bestimmten Förderschwerpunkten zugeordnet werden.

Formale_Teilhabe

Formale Teilhabe: Die formale Teilhabe gibt darüber Auskunft, ob ein Mensch unter rechtlichen und anwesenheitsbezogenen Gesichtspunkten an Entscheidungs- oder in diesem Falle an Bildungsprozessen partizipieren kann bzw. muss (Stichwort „Schulpflicht“). Die formale Teilhabe von Schülerinnen und Schülern am Schulwesen ist lediglich eine Voraussetzung für schulische Lernprozesse.

Die formale Teilhabe gibt darüber Auskunft, ob ein Mensch unter rechtlichen und anwesenheitsbezogenen Gesichtspunkten an Entscheidungs- oder in diesem Falle an Bildungsprozessen partizipieren kann bzw. muss (Stichwort „Schulpflicht“). Die formale Teilhabe von Schülerinnen und Schülern am Schulwesen ist lediglich eine Voraussetzung für schulische Lernprozesse.

IGLU

IGLU: IGLU ist die deutsche Abkürzung für Internationale Grundschul-Lese-Untersuchung. Die internationale Bezeichnung lautet PIRLS (Progress in International Reading Literacy Study). Mit IGLU wird die Lesekompetenz von Schülerinnen und Schülern am Ende der vierten Jahrgangsstufe international vergleichend untersucht.

IGLU ist die deutsche Abkürzung für Internationale Grundschul-Lese-Untersuchung. Die internationale Bezeichnung lautet PIRLS (Progress in International Reading Literacy Study). Mit IGLU wird die Lesekompetenz von Schülerinnen und Schülern am Ende der vierten Jahrgangsstufe international vergleichend untersucht.

Integrationskraft

Integrationskraft: Mit der Integrationskraft des Schulsystems wird eine Dimension bezeichnet, die Auskunft darüber gibt, wie gut es einem Schulsystem gelingt, mit seinen Angeboten Kinder und Jugendliche systemspezifisch und sozial zu integrieren (siehe ausführlicher Kapitel zur Integrationskraft).

Mit der Integrationskraft des Schulsystems wird eine Dimension bezeichnet, die Auskunft darüber gibt, wie gut es einem Schulsystem gelingt, mit seinen Angeboten Kinder und Jugendliche systemspezifisch und sozial zu integrieren (siehe ausführlicher Kapitel zur Integrationskraft).

Intercoder-Reliabilität

Intercoder-Reliabilität: Intercoder-Reliabilität kennzeichnet die Übereinstimmung von Kodierungen mehrerer unabhängiger Kodierer. Stimmen diese Kodierungen größtenteils überein, ist die Intercoder-Reliabilität hoch; demnach ist sie bei geringen Übereinstimmungen niedrig. Eine Übereinstimmung von mindestens  .70 gilt als zufriedenstellender Wert.

Intercoder-Reliabilität kennzeichnet die Übereinstimmung von Kodierungen mehrerer unabhängiger Kodierer. Stimmen diese Kodierungen größtenteils überein, ist die Intercoder-Reliabilität hoch; demnach ist sie bei geringen Übereinstimmungen niedrig. Eine Übereinstimmung von mindestens  .70 gilt als zufriedenstellender Wert.

KMK

KMK: Der Zusammenschluss der Minister bzw. Senatoren aller Bundesländer der Bundesrepublik Deutschland, deren Zuständigkeitsbereiche Bildung, Erziehung, Hochschulen und Forschung sowie kulturelle Angelegenheiten sind, wird als „Ständige Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland“ bezeichnet. Die Zuständigkeit für das Bildungswesen liegt bei den einzelnen Bundesländern, durch den Zusammenschluss der KMK wird ein länderübergreifender Austausch möglich.

Der Zusammenschluss der Minister bzw. Senatoren aller Bundesländer der Bundesrepublik Deutschland, deren Zuständigkeitsbereiche Bildung, Erziehung, Hochschulen und Forschung sowie kulturelle Angelegenheiten sind, wird als „Ständige Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland“ bezeichnet. Die Zuständigkeit für das Bildungswesen liegt bei den einzelnen Bundesländern, durch den Zusammenschluss der KMK wird ein länderübergreifender Austausch möglich.

Kodierung

Kodierung: Die Kodierung ist ein Verfahrensschritt in der Auswertung von Textmaterial. Im hier gemeinten Sinn ist eine Kodierung die sinngemäße Zuordnung von textlichen Bestandteilen  des zugrundeliegenden Datenmaterials zu vorab gebildeten Kategorien. Ein Code ist beispielsweise ein bestimmtes Wort oder ein bestimmter Satz, der den Inhalt einer Kategorie abbildet.

Die Kodierung ist ein Verfahrensschritt in der Auswertung von Textmaterial. Im hier gemeinten Sinn ist eine Kodierung die sinngemäße Zuordnung von textlichen Bestandteilen  des zugrundeliegenden Datenmaterials zu vorab gebildeten Kategorien. Ein Code ist beispielsweise ein bestimmtes Wort oder ein bestimmter Satz, der den Inhalt einer Kategorie abbildet.

Kompetenzstufen

Kompetenzstufen: Kompetenzstufen ermöglichen die Einordnung der Fähigkeiten von Personen und der Aufgabenschwierigkeit auf einer gemeinsamen Skala. Mit ihrer Hilfe lassen sich Lernstand und vorhandenen Kompetenzen von Schülern zum Beispiel in einer Domäne einordnen.

Kompetenzstufen ermöglichen die Einordnung der Fähigkeiten von Personen und der Aufgabenschwierigkeit auf einer gemeinsamen Skala. Mit ihrer Hilfe lassen sich Lernstand und vorhandenen Kompetenzen von Schülern zum Beispiel in einer Domäne einordnen.

Lesekompetenz

Lesekompetenz: Die Lesekompetenz wird anhand verschiedener Kompetenzstufen ermittelt und beschrieben.

IGLU 2006:

  • Kompetenzstufe I: Dekodieren von Wörtern und Sätzen
  • Kompetenzstufe II: Explizit angegebene Einzelinformationen in Texten identifizieren
  • Kompetenzstufe III: Relevante Einzelheiten und Informationen im Text auffinden und miteinander in Beziehung setzen
  • Kompetenzstufe IV: Zentrale Handlungsabläufe auffinden und die Hauptgedanken des Textes erfassen und erläutern
  • Kompetenzstufe V: Abstrahieren, Verallgemeinern und Präferenzen begründen

Quelle: Bos et al.: IGLU 2006. Lesekompetenzen von Grundschulkindern in Deutschland im internationalen Vergleich. Münster 2007.

Untersuchung zu Bildungsstandards 2009: Kompetenzstufenmodell Lesen

  • Kompetenzstufe I (unter 400 Punkten; Verfehlung von Mindeststandards) 
  • Kompetenzstufe II (400 bis 479 Punkte; Erreichung von Mindeststandards)
  • Kompetenzstufe III (480 bis 559 Punkte; Erreichung von Regelstandards)
  • Kompetenzstufe IV (560 bis 639 Punkte, Erreichung des Regelstandards plus)
  • Kompetenzstufe V (640 und mehr Punkte; Erreichung von Maximalstandards)

Quelle: Köller et al.: Sprachliche Kompetenzen im Ländervergleich. Münster 2010.

PISA 2006

  • Stufe I (335 bis 407 Punkte): Oberflächliches Verständnis einfacher Texte
  • Stufe II (408 bis 480 Punkte): Herstellen einfacher Verknüpfungen
  • Stufe III (481 bis 552 Punkte): Integration von Textelementen und Schlussfolgerungen
  • Stufe IV (553 bis 625 Punkte): Detailliertes Verständnis komplexer Texte
  • Stufe V (über 626 Punkte): Flexible Nutzung unvertrauter, komplexer Texte

Quelle: PISA-Konsortium Deutschland: PISA 2006 in Deutschland. Die Kompetenzen der Jugendlichen im dritten Ländervergleich. Münster 2008. Die Lesekompetenz wird anhand verschiedener Kompetenzstufen ermittelt und beschrieben.

IGLU 2006:

  • Kompetenzstufe I: Dekodieren von Wörtern und Sätzen
  • Kompetenzstufe II: Explizit angegebene Einzelinformationen in Texten identifizieren
  • Kompetenzstufe III: Relevante Einzelheiten und Informationen im Text auffinden und miteinander in Beziehung setzen
  • Kompetenzstufe IV: Zentrale Handlungsabläufe auffinden und die Hauptgedanken des Textes erfassen und erläutern
  • Kompetenzstufe V: Abstrahieren, Verallgemeinern und Präferenzen begründen

Quelle: Bos et al.: IGLU 2006. Lesekompetenzen von Grundschulkindern in Deutschland im internationalen Vergleich. Münster 2007.

Untersuchung zu Bildungsstandards 2009: Kompetenzstufenmodell Lesen

  • Kompetenzstufe I (unter 400 Punkten; Verfehlung von Mindeststandards) 
  • Kompetenzstufe II (400 bis 479 Punkte; Erreichung von Mindeststandards)
  • Kompetenzstufe III (480 bis 559 Punkte; Erreichung von Regelstandards)
  • Kompetenzstufe IV (560 bis 639 Punkte, Erreichung des Regelstandards plus)
  • Kompetenzstufe V (640 und mehr Punkte; Erreichung von Maximalstandards)

Quelle: Köller et al.: Sprachliche Kompetenzen im Ländervergleich. Münster 2010.

PISA 2006

  • Stufe I (335 bis 407 Punkte): Oberflächliches Verständnis einfacher Texte
  • Stufe II (408 bis 480 Punkte): Herstellen einfacher Verknüpfungen
  • Stufe III (481 bis 552 Punkte): Integration von Textelementen und Schlussfolgerungen
  • Stufe IV (553 bis 625 Punkte): Detailliertes Verständnis komplexer Texte
  • Stufe V (über 626 Punkte): Flexible Nutzung unvertrauter, komplexer Texte

Quelle: PISA-Konsortium Deutschland: PISA 2006 in Deutschland. Die Kompetenzen der Jugendlichen im dritten Ländervergleich. Münster 2008.

Lesesozialisationsforschung

Lesesozialisationsforschung: Die Lesesozialisationsforschung ist ein disziplinenübergreifender Forschungszusammenhang. Zentrales Anliegen ist es, Strukturen und Prozesse des Erwerbs von Lesekompetenz durch Kinder und Jugendliche in sich verändernden Kontexten zu erforschen sowie Möglichkeiten der Förderung des Kompetenzerwerbs zu identifizieren.

Die Lesesozialisationsforschung ist ein disziplinenübergreifender Forschungszusammenhang. Zentrales Anliegen ist es, Strukturen und Prozesse des Erwerbs von Lesekompetenz durch Kinder und Jugendliche in sich verändernden Kontexten zu erforschen sowie Möglichkeiten der Förderung des Kompetenzerwerbs zu identifizieren.

Migrationshintergrund_

Migrationshintergrund : Migrationshintergrund wird in den verschiedenen Schulleistungsstudien, die im Chancenspiegel verwendet wurden, unterschiedlich definiert bzw. gruppiert:
IGLU 2006:

  • Familien ohne Migrationsgeschichte: Der Geburtsort beider Eltern ist Deutschland;
  • Familien mit partieller Migrationsgeschichte: Nur ein Elternteil ist nicht in Deutschland geboren;
  • Familien mit Migrationsgeschichte: In diesem Fall sind beide Eltern im Ausland geboren.

Quelle: Bos et al.: Lesekompetenzen von Grundschulkindern in Deutschland im internationalen Vergleich. Münster 2007.

Die Untersuchung der Bildungsstandards 2009:

  • Jugendliche, die einen im Ausland geborenen Elternteil aufweisen: Ein Elternteil ist nicht im Testland geboren, der andere Elternteil hingegen schon.
  • Jugendliche der zweiten Generation: Beide Eltern sind nicht im jeweiligen Testland geboren, die Schülerin/der Schüler ist hingegen im jeweiligen Testland geboren.
  • Jugendliche der ersten Generation: In diesem Fall ist die Familie zugewandert, damit sind sowohl die Eltern als auch das getestete Kind oder der getestete Jugendliche im Ausland geboren.
  • Jugendliche ohne Migrationshintergrund: Sind beide Eltern im Testland geboren, spricht man von Jugendlichen ohne Migrationshintergrund.

Quelle: Köller et al.: Sprachliche Kompetenzen im Ländervergleich. Münster 2010.

PISA 2006:

  • Jugendliche ohne Migrationshintergrund: Der Geburtsort beider Elternteile der oder des Jugendlichen ist das Inland.
  • Jugendliche mit einem im Ausland geborenen Elternteil: Der Geburtsort eines Elternteils ist das Inland, der des anderen Elternteils das Ausland.
  • Jugendliche der Zweiten Generation: Der Geburtsort beider Elternteile ist das Ausland, der des oder der Jugendlichen hingegen das Inland.
  • Jugendliche der Ersten Generation: Diese Gruppe kann als zugewandert beschrieben werden, da sowohl die oder der Jugendliche als auch beide Elternteile im Ausland geboren sind.

Quelle: PISA-Konsortium Deutschland: PISA 2006 in Deutschland. Die Kompetenzen der Jugendlichen im dritten Ländervergleich. Münster 2008. Migrationshintergrund wird in den verschiedenen Schulleistungsstudien, die im Chancenspiegel verwendet wurden, unterschiedlich definiert bzw. gruppiert:
IGLU 2006:

  • Familien ohne Migrationsgeschichte: Der Geburtsort beider Eltern ist Deutschland;
  • Familien mit partieller Migrationsgeschichte: Nur ein Elternteil ist nicht in Deutschland geboren;
  • Familien mit Migrationsgeschichte: In diesem Fall sind beide Eltern im Ausland geboren.

Quelle: Bos et al.: Lesekompetenzen von Grundschulkindern in Deutschland im internationalen Vergleich. Münster 2007.

Die Untersuchung der Bildungsstandards 2009:

  • Jugendliche, die einen im Ausland geborenen Elternteil aufweisen: Ein Elternteil ist nicht im Testland geboren, der andere Elternteil hingegen schon.
  • Jugendliche der zweiten Generation: Beide Eltern sind nicht im jeweiligen Testland geboren, die Schülerin/der Schüler ist hingegen im jeweiligen Testland geboren.
  • Jugendliche der ersten Generation: In diesem Fall ist die Familie zugewandert, damit sind sowohl die Eltern als auch das getestete Kind oder der getestete Jugendliche im Ausland geboren.
  • Jugendliche ohne Migrationshintergrund: Sind beide Eltern im Testland geboren, spricht man von Jugendlichen ohne Migrationshintergrund.

Quelle: Köller et al.: Sprachliche Kompetenzen im Ländervergleich. Münster 2010.

PISA 2006:

  • Jugendliche ohne Migrationshintergrund: Der Geburtsort beider Elternteile der oder des Jugendlichen ist das Inland.
  • Jugendliche mit einem im Ausland geborenen Elternteil: Der Geburtsort eines Elternteils ist das Inland, der des anderen Elternteils das Ausland.
  • Jugendliche der Zweiten Generation: Der Geburtsort beider Elternteile ist das Ausland, der des oder der Jugendlichen hingegen das Inland.
  • Jugendliche der Ersten Generation: Diese Gruppe kann als zugewandert beschrieben werden, da sowohl die oder der Jugendliche als auch beide Elternteile im Ausland geboren sind.

Quelle: PISA-Konsortium Deutschland: PISA 2006 in Deutschland. Die Kompetenzen der Jugendlichen im dritten Ländervergleich. Münster 2008.

National_Literacy_Strategy

National Literacy Strategy: Eine Gesamtstrategie zur Erhöhung der Lese- und Schreibfähigkeit im nationalen Rahmen. Die jeweiligen Programme zur Verfolgung dieser Strategien unterscheiden sich je nach nationalem Kontext. In England wurde beispielsweise den Lehrerinnen und Lehrern seitens des 1998 zuständigen Ministeriums für Bildung und Beschäftigung (DfEE) vorgeschrieben, täglich die so genannte Literacy Hour in ihren Stundenplan zu integrieren. Weiterhin bekamen sie detaillierte Vorgaben bezüglich der zeitlichen Strukturierung dieser Stunde, der Interaktion mit den Schülerinnen und Schülern sowie der zu verwendenden Methode des Schriftspracherwerbs.

Eine Gesamtstrategie zur Erhöhung der Lese- und Schreibfähigkeit im nationalen Rahmen. Die jeweiligen Programme zur Verfolgung dieser Strategien unterscheiden sich je nach nationalem Kontext. In England wurde beispielsweise den Lehrerinnen und Lehrern seitens des 1998 zuständigen Ministeriums für Bildung und Beschäftigung (DfEE) vorgeschrieben, täglich die so genannte Literacy Hour in ihren Stundenplan zu integrieren. Weiterhin bekamen sie detaillierte Vorgaben bezüglich der zeitlichen Strukturierung dieser Stunde, der Interaktion mit den Schülerinnen und Schülern sowie der zu verwendenden Methode des Schriftspracherwerbs.

PISA

PISA: PISA steht für Programme for International Student Assessment. PISA untersucht international vergleichend die Kompetenzen von 15-Jährigen in verschiedenen Domänen.

PISA steht für Programme for International Student Assessment. PISA untersucht international vergleichend die Kompetenzen von 15-Jährigen in verschiedenen Domänen.

Propensity_Score_Matching

Propensity Score Matching: Ein Verfahren, mittels dessen einem Individuum oder einer Gruppe bezüglich einiger vorab definierter Merkmale gleiche oder ähnliche „Partner“ zugeordnet werden können. Dadurch kann statistisch kontrolliert werden, dass nur Vergleiche zwischen verschiedenen Einheiten angestellt werden, die sich hinsichtlich der festgelegten Merkmale nicht bzw. kaum unterscheiden.

Ein Verfahren, mittels dessen einem Individuum oder einer Gruppe bezüglich einiger vorab definierter Merkmale gleiche oder ähnliche „Partner“ zugeordnet werden können. Dadurch kann statistisch kontrolliert werden, dass nur Vergleiche zwischen verschiedenen Einheiten angestellt werden, die sich hinsichtlich der festgelegten Merkmale nicht bzw. kaum unterscheiden.

Regelschulen__Allgemeine_Schulen_

Regelschulen (Allgemeine Schulen): Regelschulen sind die allgemein bildenden Schularten Grundschule, Hauptschule, Mittlere Schularten, Integrierte Gesamtschule, Gymnasium. Förderschulen gehören per Definition nicht dazu.

Regelschulen sind die allgemein bildenden Schularten Grundschule, Hauptschule, Mittlere Schularten, Integrierte Gesamtschule, Gymnasium. Förderschulen gehören per Definition nicht dazu.

Sekundäranalyse

Sekundäranalyse: Die Sekundäranalyse ist eine Methode, um bereits gewonnene Datenmaterialen erneut, häufig auch unter einer anderen Fragestellung, auszuwerten. Dabei können auch verschiedene Datensätze hinzugezogen werden, um ein eine vergrößerte Datenbasis zu erreichen.

Die Sekundäranalyse ist eine Methode, um bereits gewonnene Datenmaterialen erneut, häufig auch unter einer anderen Fragestellung, auszuwerten. Dabei können auch verschiedene Datensätze hinzugezogen werden, um ein eine vergrößerte Datenbasis zu erreichen.

Sozioökonomischer_Status

Sozioökonomischer Status: Der sozioökonomische Status wird meist anhand folgender Faktoren bestimmt: Bildungsstand und Schulabschluss, Einkommen und Beruf, Besitz von Kulturgütern und kulturelle Praxis und Wohnort.
Dadurch kann die Position einer Person in der Gesellschaft bestimmt und zu anderen Personen in Bezug gesetzt werden – hieraus ergibt sich die Möglichkeit der Betrachtung hierarchischer Zusammenhänge.

Der sozioökonomische Status wird meist anhand folgender Faktoren bestimmt: Bildungsstand und Schulabschluss, Einkommen und Beruf, Besitz von Kulturgütern und kulturelle Praxis und Wohnort.
Dadurch kann die Position einer Person in der Gesellschaft bestimmt und zu anderen Personen in Bezug gesetzt werden – hieraus ergibt sich die Möglichkeit der Betrachtung hierarchischer Zusammenhänge.

Systemoutput

Systemoutput: Allgemein sind damit die Ergebnisse gemeint, die ein System, etwa eine Organisation, durch die Erbringung seiner Leistungen produziert. Bezogen auf das Schulsystem sind damit die schülereigenen Kompetenzen, die bis zum Ende der Schulzeit entwickelt wurden, sowie die erzielten Schulabschlüsse in Form von Bildungstiteln gemeint.

Allgemein sind damit die Ergebnisse gemeint, die ein System, etwa eine Organisation, durch die Erbringung seiner Leistungen produziert. Bezogen auf das Schulsystem sind damit die schülereigenen Kompetenzen, die bis zum Ende der Schulzeit entwickelt wurden, sowie die erzielten Schulabschlüsse in Form von Bildungstiteln gemeint.

Untersuchungen_zu_den_Bildungsstandards

Untersuchungen zu den Bildungsstandards: Die Bundesländer haben gemeinsame Bildungsstandards verabschiedet, die regelmäßig mithilfe von Kompetenztests bei Schülerinnen und Schülern im Ländervergleich untersucht werden (siehe dazu Köller et al. 2010).

Die Bundesländer haben gemeinsame Bildungsstandards verabschiedet, die regelmäßig mithilfe von Kompetenztests bei Schülerinnen und Schülern im Ländervergleich untersucht werden (siehe dazu Köller et al. 2010).

Wettquotient

Wettquotient: Der Wettquotient, bzw. die odds ratio, ist ein statistischer Index, der die Eintrittswahrscheinlichkeit eines Ereignisses zu seiner Gegenwahrscheinlichkeit in Bezug setzt. In der Bildungsforschung wird dieser zum Beispiel genutzt, um die Wahrscheinlichkeit der Übergänge von einer Bildungseinrichtung in die nächste zu beschreiben.

Der Wettquotient, bzw. die odds ratio, ist ein statistischer Index, der die Eintrittswahrscheinlichkeit eines Ereignisses zu seiner Gegenwahrscheinlichkeit in Bezug setzt. In der Bildungsforschung wird dieser zum Beispiel genutzt, um die Wahrscheinlichkeit der Übergänge von einer Bildungseinrichtung in die nächste zu beschreiben.

Ganztagsschule

Ganztagsschule: Die Kultusministerkonferenz definiert Ganztagsschulen als Schulen, bei denen im Primar- und Sekundarbereich I an mindestens drei Tagen in der Woche ein ganztägiges Angebot für die Schülerinnen und Schüler bereitgestellt wird, das täglich mindestens sieben Zeitstunden umfasst, an allen Tagen des Ganztagsschulbetriebs den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern ein Mittagessen bereit gestellt wird, die Ganztagsangebote unter der Aufsicht und Verantwortung der Schulleitung organisiert und in enger Kooperation mit der Schulleitung durchgeführt werden sowie in einem konzeptionellen Zusammenhang mit dem Unterricht stehen. Hinsichtlich organisatorischer und inhaltlicher Gegebenheiten können drei Formen der Ganztagsschule unterschieden werden: In der voll gebundenen Form sind alle Schülerinnen und Schüler verpflichtet, an mindestens drei Wochentagen für jeweils mindestens sieben Zeitstunden an den ganztägigen Angeboten der Schule teilzunehmen. In der teilweise gebundenen Form verpflichtet sich ein Teil der Schülerinnen und Schüler (z.B. einzelne Klassen oder Klassenstufen), an mindestens drei Wochentagen für jeweils mindestens sieben Zeitstunden an den ganztägigen Angeboten der Schule teilzunehmen. In der offenen Form können einzelne Schülerinnen und Schüler auf Wunsch an den ganztägigen Angeboten dieser Schulform teilnehmen. Für die Schülerinnen und Schüler ist ein Aufenthalt, verbunden mit einem Bildungs- und Betreuungsangebot in der Schule, an mindestens drei Wochentagen im Umfang von täglich mindestens sieben Zeitstunden möglich.

Die Kultusministerkonferenz definiert Ganztagsschulen als Schulen, bei denen im Primar- und Sekundarbereich I an mindestens drei Tagen in der Woche ein ganztägiges Angebot für die Schülerinnen und Schüler bereitgestellt wird, das täglich mindestens sieben Zeitstunden umfasst, an allen Tagen des Ganztagsschulbetriebs den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern ein Mittagessen bereit gestellt wird, die Ganztagsangebote unter der Aufsicht und Verantwortung der Schulleitung organisiert und in enger Kooperation mit der Schulleitung durchgeführt werden sowie in einem konzeptionellen Zusammenhang mit dem Unterricht stehen. Hinsichtlich organisatorischer und inhaltlicher Gegebenheiten können drei Formen der Ganztagsschule unterschieden werden: In der voll gebundenen Form sind alle Schülerinnen und Schüler verpflichtet, an mindestens drei Wochentagen für jeweils mindestens sieben Zeitstunden an den ganztägigen Angeboten der Schule teilzunehmen. In der teilweise gebundenen Form verpflichtet sich ein Teil der Schülerinnen und Schüler (z.B. einzelne Klassen oder Klassenstufen), an mindestens drei Wochentagen für jeweils mindestens sieben Zeitstunden an den ganztägigen Angeboten der Schule teilzunehmen. In der offenen Form können einzelne Schülerinnen und Schüler auf Wunsch an den ganztägigen Angeboten dieser Schulform teilnehmen. Für die Schülerinnen und Schüler ist ein Aufenthalt, verbunden mit einem Bildungs- und Betreuungsangebot in der Schule, an mindestens drei Wochentagen im Umfang von täglich mindestens sieben Zeitstunden möglich.

Leistungsstreuung

Leistungsstreuung: Die Leistungsstreuung wird über die statistische Größe der Standardabweichung empirisch dargestellt. Die Standardabweichung ist ein Maß dafür, wie sehr die Werte einer Verteilung um den Mittelwert des erreichten Kompetenzniveaus streuen und kann somit Auskunft darüber geben, inwieweit die schulischen Systeme allen Schülerinnen und Schülern gerecht werden. Eine geringe Streuung der Kompetenzwerte innerhalb eines Landes weist auf eine relativ zu den anderen Ländern große Homogenität der Kompetenzstände hin, während eine große Streuung auf eine relativ große Heterogenität der erreichten Kompetenzstände hindeutet.

Die Leistungsstreuung wird über die statistische Größe der Standardabweichung empirisch dargestellt. Die Standardabweichung ist ein Maß dafür, wie sehr die Werte einer Verteilung um den Mittelwert des erreichten Kompetenzniveaus streuen und kann somit Auskunft darüber geben, inwieweit die schulischen Systeme allen Schülerinnen und Schülern gerecht werden. Eine geringe Streuung der Kompetenzwerte innerhalb eines Landes weist auf eine relativ zu den anderen Ländern große Homogenität der Kompetenzstände hin, während eine große Streuung auf eine relativ große Heterogenität der erreichten Kompetenzstände hindeutet.

TIMSS

TIMSS: TIMSS (Trends in International Mathematics and Science Study) ist eine internationale Schulleistungsstudie. Im Zentrum der Untersuchung stehen mathematische und naturwissenschaftliche Kompetenzen von Grundschulkindern in Deutschland im internationalen Vergleich. Sie wird alle vier Jahre durchgeführt.

TIMSS (Trends in International Mathematics and Science Study) ist eine internationale Schulleistungsstudie. Im Zentrum der Untersuchung stehen mathematische und naturwissenschaftliche Kompetenzen von Grundschulkindern in Deutschland im internationalen Vergleich. Sie wird alle vier Jahre durchgeführt.

IQB-Ländervergleich

IQB-Ländervergleich: Die Kultusministerkonferenz hat im Rahmen ihrer Gesamtstrategie zum Bildungsmonitoring die regelmäßige Durchführung von Ländervergleichen beschlossen, um festzustellen, inwieweit Schülerinnen und Schüler in Deutschland die nationalen Bildungsstandards erreichen. Das Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) führt diesen Ländervergleich durch, in der Primarstufe alle fünf Jahre, in der Sekundarstufe I alle drei Jahre.

Die Kultusministerkonferenz hat im Rahmen ihrer Gesamtstrategie zum Bildungsmonitoring die regelmäßige Durchführung von Ländervergleichen beschlossen, um festzustellen, inwieweit Schülerinnen und Schüler in Deutschland die nationalen Bildungsstandards erreichen. Das Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) führt diesen Ländervergleich durch, in der Primarstufe alle fünf Jahre, in der Sekundarstufe I alle drei Jahre.

Quotensummenverfahren

Quotensummenverfahren: Der Anteil der Absolventen mit Hochschulreife sowie der Anteil der Abgänger ohne Hauptschulabschluss werden durch das Quotensummenverfahren berechnet. Beim Quotensummenverfahren wird pro Entlassjahrgang die Anzahl der Absolventen bzw. Abgänger aus einem Bevölkerungsjahrgang durch die Anzahl des entsprechenden Bevölkerungsjahrgangs geteilt. Dies wird für jeden Bevölkerungsjahrgang angewendet, in dem es für den jeweiligen Abschluss Absolventen gibt. Letztendlich werden die bevölkerungsjahrgangsbezogenen Quoten addiert.

Der Anteil der Absolventen mit Hochschulreife sowie der Anteil der Abgänger ohne Hauptschulabschluss werden durch das Quotensummenverfahren berechnet. Beim Quotensummenverfahren wird pro Entlassjahrgang die Anzahl der Absolventen bzw. Abgänger aus einem Bevölkerungsjahrgang durch die Anzahl des entsprechenden Bevölkerungsjahrgangs geteilt. Dies wird für jeden Bevölkerungsjahrgang angewendet, in dem es für den jeweiligen Abschluss Absolventen gibt. Letztendlich werden die bevölkerungsjahrgangsbezogenen Quoten addiert.

Chancenspiegel